Einbindung von Payment-Systemen für End- und Geschäftskunden in Online-Portale
Jörg Mertens von BFS finance Münster über Bezahlen im Internet: Zunächst geht das wie im realen Leben. Man füllt seinen Warenkorb und geht am Ende zur Kasse. Es gibt aber unterschiedliche Modelle, die für Kunden wir Adidas bis XING realisiert wurden. Und das Spektrum der Anforderungen reicht von Umsatzsteigerung, Datensicherheit über Ausfallrisikominimierung bis zu Kostenreduktion. Insbesonderen das Angebot der Zahlarten ist dabei unbedingt zu berücksichtigen.
Generell gilt: Je mehr Bezahlarten angeboten werden, dest geringer ist die Abbruchquote: Wussten Sie zum Beispiel, dass nur 20% der Deutschen eine Kreditkarte besitzen? Und 65% die Bezahlung über Rechnung bevorzugen?
Mögliche Zahlartenangebote sind:
- Kreditkarten
- Onlineüberweisungen
- Wallets
- Lastschrift / Rechnung
- Bezahlen über Mobiltelefon
- Micropaymentaccounts oder
- Bezahlkarten für unter 18 Jährige
Je höher die Akzeptanz (offene Rechnung, Lastschrift) desto höher leider auch das Ausfallrisiko. Hier empfiehlt der Referent eine Versicherung des Forderungsausfallrisikos (liegt bei ca. 3-5%). Auch lässt sich das Risiko mit einem Scoring mit diversen Prüfungen (Adressprüfung, Bonitätsprüfung, etc.) minimieren.
Weiter rät Jörg Mertens dringend, das eigene Image und Geschäft nicht durch fehlenden Datenschutz zu gefährden. So hat das BDSG zum Beispiel seit der Novellierung September 2009 nicht nur an Relevanz gewonnen, die Einhaltung wird verstärkt geprüft, Verstöße werden strikt geahndet.
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