Flyer sind auch im Zeitalter des Internets ein hervorragendes Werbe- und Informationsinstrument

Flyer im Zeitalter vom InternetWenn es im Jahre 1517 schon Flyer gegeben hätte, dann hätte Martin Luther seine 95 Thesen wohl nicht am Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen, sondern er hätte zur Verbreitung seiner Thesen Flyer benutzt. Dieses mag sicherlich mit einem Augenzwinkern der Druckereien betrachtet werden und nicht ernst gemeint sein, aber dennoch waren Flugblätter als Vorläufer von Flyern schon im späten Mittelalter bekannt. An Vorteilen hinsichtlich des Einsatzes von Flyern hat sich allerdings bis heute nicht viel geändert: Einfachheit der Herstellung, niedrige Herstellungskosten, kurze Herstellungszeiten sowie potenziell unbegrenzte Auflage und Distribution. So darf es nicht wundern, dass Flyer eines der meist genutzten Marketinginstrumente im Offlinebereich darstellen.

Ob als Hinweis zu Geschäftseröffnung, ob als Ankündigung von Sonderaktionen und Sonderangeboten, ob als Mitgliederwerbung, ob als Ankündigung von Events, ob als Erstwerbung, ob als Erinnerungswerbung oder ob als einer der vielen anderen Anlässe im gewerblichen, behördliche oder Vereinsbereich, Flyer werden vielfältig eingesetzt, wenn es gilt, eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen. Wenn es darüber hinaus darum geht, kurz und knapp Informationen oder Werbebotschaften zu versenden, so ist ein Flyer selbst im Zeitalter des Internets für viele die erste Wahl. Besonders für kurzfristige Aktionen mit örtlicher Verbreitungsbegrenzung sind sie ein ausgezeichnetes Medium, um Aufmerksam zu erwecken. Dabei kosten Flyer nicht viel und sind selbst bei kleinen Auflagen finanzierbar. Allerdings gilt es bei der Erstellung einige Punkte zu beachten, wenn sich ein möglich guter Werbe- oder Informationserfolg einstellen soll.

So sollte die Aufteilung zwischen Bilder und Texte wohl bedacht sein. Bilder sind der erste Blickfang, sollen die Motive der potenziellen Kunden oder Adressaten ansprechen und deren Interesse wecken. Texte hingegen sollten kurz und knapp sein, leicht verständlich sein und in wenigen Worten über die wesentlichen Punkte informieren. In der Gesamtheit gilt der Grundsatz: „wenig Text und viel Bild“. Allerdings muss man kein Werbestratege sein, um ein optimales Verhältnis von Bild und Text zu erreichen, denn Druckereien übernehmen gerne die Beratung. Dieses gilt auch für viele Online-Druckereien. Diese zeichnen sich oft durch ganz vorzügliche Text- und Designvorlagen aus und die Erstellung von Flyern wird mit Hilfe von Konfiguratoren leicht gemacht.

Offsetdruck oder Digitaldruck?

Offsetdruck oder DigitakdruckAuch wenn sich im Zeitalter des Internets viele Marketinginstrumente gewandelt haben, so nehmen die Druckerzeugnisse eines Unternehmens nach wie einen hohen Stellenwert ein. Ob Geschäftsbriefe, Firmenbroschüren, Geschäftsberichte, Visitenkarten, Plakate, Flyer, Aufkleber, Prospekte oder andere Printprodukte, wenn es darum geht Aufmerksamkeit zu erzielen und gleichzeitig die Performance eines Unternehmens nach außen darzustellen, so sind auch im Zeitalter des Internets Printprodukte unverzichtbare Werbeträger. Allerdings hat sich nichts daran geändert, dass der Einsatz eines Werbebudgets von den Faktoren Zeit, Kosten und Qualität beeinflusst wird.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welches Druckverfahren man für seinen jeweiligen Auftrag wählen will. Hier bieten die Druckereien, seien es Onlinedruckereien oder seien es traditionelle Druckereien, sowohl das Offsetdruckverfahren als auch das Digitaldruckverfahren an. Worin besteht der Unterschied zwischen den beiden Verfahren? Hierzu eine kurze Erklärung: Beim Offsetdruckverfahren werden Druckplatten hergestellt, die das zu druckende Bild als Kerben im Metall tragen. In diesen Kerben bleibt dann die über die Platte gestrichene Farbe hängen. Die Platten werden in der Druckmaschine auf Gummitücher gepresst, dabei wird die Farbe aus den Kerben auf das Gummi gedrückt. Man spricht daher von einem indirekten Druckverfahren, bei dem die Druckqualität sehr gut ist.

Allerdings ist die Herstellung der Druckplatten ist relativ teuer, so lohnt dieses Verfahren in der Regel erst bei größeren Auflagen (meist auf ca. 1000 Stück). Hier macht sich dann die sogenannte Fixkostendegression bemerkbar, das heißt, die Kosten für die Druckplatten sich auf die Exemplare. Bei dem Digitaldruckverfahren kann hingegen sofort und direkt aus den digitalen Daten gedruckt werden, ohne dass eine zusätzliche feste Druckform benötigt wird. Die Digitaldrucksysteme arbeiten dabei auf elektrofotografischer Basis. Dieses dann je nach Art des Laserdruckers auf Tonerbasis oder nach dem Prinzip der Tintenstrahltechnik. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass sich das Digitaldruckverfahren bei kleineren Auflagen lohnt, da keine Druckplatten nötig sind und keine Rüstzeiten anfallen. Darüber hinaus sind bei diesem Verfahren sehr kurze Produktionszeiten gegeben.

Online-Druckereien sind auf dem Vormarsch

Ob Briefpapiere, Visitenkarten, Broschüren, Prospekte, Plakate, Flyer oder andere Druckerzeugnisse: diese sind Aushängeschilder eines jeden Unternehmens. Gerade im Business sorgen sie für eine optimale Wiedererkennung eines Unternehmens und dessen Performance. So sollte also im Bereich der Druckerzeugnisse nicht gespart werden. Aber oft ist dieses besser gesagt als getan, denn wirklich gute Druckerzeugnisse haben ihren Preis und nicht jedes Unternehmen hat hierfür einen ausreichenden Etat. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten oft so genannte Online-Druckereien, vorausgesetzt natürlich, dass es sich um ein leistungsfähiges und seriöses Unternehmen handelt. Aber diese sind mittlerweile nicht mehr selten und vielen Online-Druckereien ist es mittlerweile gelungen, ein Optimum zwischen günstigen Preisen und ausgezeichneter Qualität zu finden. Auch das Handling ist für einen Kunden denkbar einfach: fast jede Online Druckerei informiert aus seiner Webseite, welche Anforderungen an eine reibungslose und vor allem qualitätsmäßig zufriedenstellende Auftragsabwicklung zu erfüllen sind. So bekommt man in der Regel Schritt für Schritt Anleitungen, wie man seine Inhalte für den Druckauftrag vorbereitet. Diese Inhalte kann man über seinen PC oder seinen Mac recht einfach vordefinieren und layouten. Einige Online- Druckereien stellen hierfür auch Design-Tools zur Verfügung, oft sogar kostenlos. Nach der Gestaltung schickt man dann das fertige Layout per Upload an die Druckerei. Nach Fertigstellung, die oft in sehr kurzer Zeit erfolgt, werden dann die Druckerzeugnisse ins Haus geliefert. Eine gute Online Druckerei zeichnet sich darüber hinaus durch ihre Terminsicherheit aus. Oft wird dabei ein 48-Stunden Service oder ein Overnight Service angeboten. Selbstverständlich soll mit diesen Ausführungen nicht die Qualität und Seriosität von Vorort-Druckereien angezweifelt werden. Fakt ist, dass auch diese ihre Vorzüge haben. Dennoch sollte man die jeweiligen Vorteile und Nachteile sorgfältig abwägen. Im Vordergrund steht dabei die Überlegung, inwieweit Qualität, Service und das zur Verfügung stehende Budget miteinander in Einklang stehen. Aber letztendlich gilt im Business oft der Grundsatz: „time is money“. Dieses darf allerdings nicht auf Kosten einer guten Qualität gehen. Ein Grundsatz den sich eine gute Online Druckerei stets zu Eigen macht, um im Konkurrenzkampf zu bestehen.